UV-Schutz für die Haut
Ist dein Team bereit für die Sonne?
Ob auf dem Bau, bei der Gartenarbeit, im Strassenbau oder sonstwo gilt: Wer draussen arbeitet, braucht zuverlässigen Hautschutz. Denn die UV-Strahlung ist da, auch wenn die Sonne nicht scheint. Mit diesen UV-Schutz-Produkten schützt du deine Haut und die deines Teams zuverlässig.
Dein individuelles Hand- und Hautschutzkonzept
Wir unterstützen dich mit einem durchdachten Hand- und Hautschutzkonzept, das genau zu deinem Betrieb zugeschnitten ist – von der Produktauswahl bis zur Mitarbeiterschulung.
Unsere Fachberatung zeigt dir:
- Welche Sonnenschutzprodukte sich für dich und dein Team eignen.
- Wie du UV-Schutz sinnvoll in den Arbeitsalltag integrierst.
- Wie du mit einem Hautschutzplan auch bei Audits und Zertifizierungen punkten kannst.
Wir kommen vorbei, schauen uns die Bedingungen direkt bei dir an und entwickeln gemeinsam die passende Lösung.
Die wichtigsten Begriffe erklärt
Hier findest du die wichtigsten Begriffe rund um den UV-Schutz:
- UV-Strahlen: Ultraviolette Strahlung ist ein Teil des Sonnenlichts, den man nicht sehen kann, die aber Hautzellen schädigen und Hautkrebs verursachen kann. Es gibt UV-A (tiefer in die Haut, Alterung) und UV-B (oberflächlicher, Sonnenbrand).
- UV-Index (UVI): Gibt an, wie stark die UV-Strahlung an einem Ort und Tag ist.
- LSF (Lichtschutzfaktor): Gibt an, wieviel länger man mit Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. LSF 50 bedeutet: theoretisch 50-mal länger als ohne Schutz (bei korrekter Anwendung).
- UPF (Ultraviolet Protection Factor): Entspricht dem LSF aber für Textilien. UPF 50+ blockiert über 98 % der UV-Strahlung.
Die unsichtbare Gefahr der UV-Strahlen
Wir sind der Sonne immer stärker ausgesetzt als gedacht. UV-Strahlung trifft die Haut jeden Tag, ganz unabhängig vom Wetter. Langfristig kann das zu vorzeitiger Hautalterung, Sonnenbrand oder sogar Hautkrebs führen. Besonders gefährdet sind Menschen, die regelmässig im Freien arbeiten. Etwa 1’000 Fälle von hellem Hautkrebs pro Jahr werden als beruflich bedingt anerkannt.
Deshalb gilt: Sei ein Profi und schütze dich vor UV-Strahlung!
Schau auf den UV-Index, denn die Strahlen sieht man nicht!
Auch wenn’s bewölkt ist oder die Sonne nicht auf der Haut brennt: UV-Strahlen sind da. Der UV-Index hilft dir, ihre Intensität einzuschätzen und negative Auswirkungen der Sonne vorzubeugen. Er zeigt, wie stark die ultraviolette Strahlung an einem bestimmten Ort und Tag ist. Je höher der Wert, desto schneller kann die Haut geschädigt werden.
Quelle: Meteo Schweiz
Je nach UV-Index-Stufe gelten unterschiedliche Schutzempfehlungen.
Fünf Faktoren, die die Stärke der UV-Strahlen beeinflussen
- Tageszeit
Je höher die Sonne am Himmel steht, desto kürzer ist der Weg der UV-Strahlen durch die Atmosphäre und desto weniger werden sie abgeschwächt. Zwischen 11 und 15 Uhr kann die UV-Strahlung bis zu doppelt so intensiv sein wie am Vormittag oder am späten Nachmittag. - Höhenlage
In der Höhe ist die Atmosphäre dünner und filtert weniger UV-Strahlen heraus. Pro 1’000 Meter Höhenunterschied nimmt die UV-Strahlung um rund 10–12 % zu. Auf einem 2’000 Meter hohen Bauplatz ist sie also über 20 % intensiver als im Flachland. - Bewölkung und Wetter
Viele Wolkenarten (vor allem dünne, hohe Schleierwolken) halten UV-Strahlung kaum auf. Auch durch scheinbar „grauen“ Himmel dringen gefährliche UV-B-Anteile. Bei leichter Bewölkung können bis zu 90 % der Strahlen die Haut erreichen. - Oberfläche
UV-Strahlen werden von hellen Flächen zurückgeworfen. So trifft die Strahlung nicht nur direkt von oben, sondern auch von unten und sorgt für doppelte Belastung für unbedeckte Hautstellen. Sogar Beton und Asphalt reflektieren 5–15 % der UV-Strahlen! - Breitengrad
Am Äquator ist der Sonnenstand über das Jahr hinweg steiler, wodurch die UV-Strahlung intensiver ist. Richtung Norden wird der Winkel flacher, die Strahlen legen mehr Weg durch die Atmosphäre zurück.
Auch dein Hauttyp spielt eine Rolle
Dein Hauttyp beeinflusst durch den Melanin-Gehalt, wie gut der natürliche UV-Schutz deiner Haut ist. Melanin wirkt wie ein natürlicher UV-Filter: Je heller die Haut, desto weniger Melanin und desto schneller kommt es zu Zellschäden durch UV-B-Strahlen.
Wer draussen arbeitet, sollte den eigenen Hauttyp kennen und in die geplanten Schutzmassnahmen mit einbeziehen.
Drei Regeln: So schützt du deine Haut richtig vor UV-Strahlen
Viele unserer Kundinnen und Kunden tragen vorbildlich die Verantwortung deren Mitarbeitenden in Bezug auf den UV-Schutz und setzen ein starkes Zeichen für Gesundheit und Verantwortung.
Mit diesen drei Regeln gelingt es garantiert:
- Vermeiden, wenn möglich
- Arbeitsplätze im Schatten nutzen, wenn vorhanden (z. B. unter einem Zelt).
- Tätigkeiten mit viel UV-Exposition möglichst auf die Morgen- oder späten Nachmittagsstunden verlegen.
- Aufenthalt in der Sonne zwischen 11 und 15 Uhr möglichst vermeiden, denn dann ist die UV-Strahlung am intensivsten. - Schützen durch Kleidung
- Trage lange, dicht gewebte Textilien, idealerweise mit UPF-Zertifizierung (z. B. UPF 50+).
- Besonders gefährdete Zonen wie Nacken, Ohren und Unterarme sollten immer bedeckt sein.
- Helle Farben reflektieren Sonnenlicht besser als dunkle und reduzieren gleichzeitig auch das Wärmeempfinden. - Schützen durch Sonnenschutzprodukte
- Verwende ein Produkt mit hohem Lichtschutzfaktor (mind. LSF 30, besser LSF 50+).
- Trage es grosszügig und flächendeckend auf. Wiederhole das Eincremen alle zwei Stunden (öfter, wenn du viel schwitzt oder dich wäschst).
- Verwende duftfreie, wasser- und schweissfeste Produkte, die für den professionellen Einsatz entwickelt wurden.
UV-Schutz bei der Arbeit: Kopfbedeckung schützt vor Sonne und Hitze
UV-Strahlen gefährden nicht nur die Haut, sondern auch Augen, Kopf und Kreislauf. Besonders bei der Arbeit im Freien ist konsequenter Sonnenschutz entscheidend, um gesundheitliche Risiken wie Sonnenstich oder Hitzebelastung zu vermeiden.
Ganzheitlicher Sonnenschutz im Alltag und bei der Arbeit
Ein wirksamer UV-Schutz kombiniert Sonnencreme und schützende Kleidung. Wichtig: Gesicht (Nase, Wangen, Lippen), Ohren und Hals mehrmals täglich ausreichend eincremen.
Kopfbedeckung als wichtigster Schutz gegen Sonnenstrahlen
Eine geeignete Kopfbedeckung mit Nackenschutz schützt vor direkter Sonneneinstrahlung und Überhitzung. Ohne Schutz kann es zu einem Sonnenstich kommen – typische Symptome sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel, oft erst Stunden später.
Anforderungen an eine wirksame Kopfbedeckung:
- Stirnblende oder Rundum-Krempe mindestens 8 cm
- Schutz von Ohren und Nacken vor UV-Strahlung
- Material mit UV-Schutzfaktor UPF 40 oder höher
- Bei Schutzhelmen: Sichtfeld darf nicht eingeschränkt sein
- Visier ersetzt keine Kopfbedeckung (nur mit UV-Schutz geeignet)
- Lüftungsöffnungen können den UV-Schutz reduzieren
Sonnenbrille tragen
UV-Strahlen können die Augen dauerhaft schädigen. Eine Sonnenbrille mit UV400-Schutz blockiert fast 100 % der schädlichen Strahlung und ist im Freien unverzichtbar.
Tipp: Bügelbrille Terminator plus mit 100% UV-Schutz!
Wichtig: Ausreichend trinken
Wer körperlich arbeitet, verliert viel Flüssigkeit (Schweiss). In Kombination mit Hitze führt das schnell zu Kreislaufproblemen, weshalb regelmässig trinken wichtiger ist, als man denkt.
UV-Schutz heisst: an alles denken!
Wir helfen dir dabei, ein Schutzkonzept zu entwickeln und zu implementieren, das zu deinem Betrieb und deinem Team passt.Beraten lassen